Meißendorfer Feuerwehr mit Nachwuchssorgen – Abwehrender Brandschutz in Meißendorf gefährdet

Der demografische Wandel macht sich in den Feuerwehren stark bemerkbar. Die Mitgliederzahl der Meißendorfer Branschützer ist alarmierend gering. Der abwehrende Brandschutz wird durch keine Berufsfeuerwehr, sondern zu 100% von freiwilligen Kräften sichergestellt.
Um neue Freiwillige zu finden, Menschen wie Sie – oder Ihr Nachbar, Schüler, Studenten, Beamte, Akademiker, Handwerker oder Angestellte, hat die Feuerwehr Meißendorf mit einer gewissen Ironie eine „Eimeraktion“ ins Leben gerufen. An alle Haushalte Meißendorfs wurden „Löscheimer“ verteilt, deren Aufschrift auf die möglichen Problematiken der Zukunft hinweisen – die weitere Negativentwicklung der Mitgliederzahlen.

1. Brand melden 112 – Rufen Sie die Feuerwehr an;
2. Ca. 10 Minuten abwarten – Hoffen, dass die Feuerwehr kommt;
3. Keine Feuerwehr vor Ort – Löscheimer mit Wasser befüllen;
4. Wenn Feuer zu groß – Nachbarn informieren, Eimerkette bilden!

So lauten die Verhaltensregeln im Brandfall, in der Hoffnung jedem Haushalt die Problematik deutlich zu machen. Zuletzt bleibt nur die Hoffnung auf eine gesicherte Zukunft und die Rückmeldung möglicher potentieller Feuerwehrfrauen und –männer mit einem Eintritt in die Einsatzabteilung. Falls diese Aktion auch Sie wachgerüttelt hat, melden Sie sich bitte direkt bei dem Ortsbrandmeister der Feuerwehr Meißendorf, Herrn Kjell Petersen, Kapellenweg 8a, 29308 Meißendorf, Telefon 05056-9710749 oder per E-Mail obm@feuerwehr-meissendorf.de

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Foto 1: Die Feuerwehrkameradinnen Stefanie Cronsfoth und Nicole Petersen bei der Verteilung der Eimer
Foto 2: Ortsbrandmeister Kjell Petersen übergibt den ersten Eimer an den Bürgermeister Dirk Oelmann, welcher die Aktion innig unterstützt.