Winterwanderung 2017: Relikte der Vergangenheit

Auf Entdeckungsreise entlang des Truppenübungsplatzes Bergen begaben sich etwa 20 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und ihre Gäste bei der Winterwanderung 2017. Tobias Mitula hatte die Tour ausgearbeitet und erzählte den Wanderern an den Stationen Wissenswertes zu deren Geschichte.

Nach dem Start am Feuerwehrhaus verlief die Tour zunächst noch auf befestigter Straße Richtung Gudehausen, bevor die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden dann auf Waldwegen im Platzrandgebiet an der Herrenschleuse an der Meiße und am sowjetischen Kriegsgefangenenfriedhof vorbei zum Lager Hohne gelangten. Nachdem sie an den Wohnblöcken des Lagers und am ehemaligen Gut Hoppenstedt vorbeigegangen waren, erreichten sie den Scheibenhof. Dort gab es im „Alten Fritz“ leckeres Mittagessen, das Marlene Mitula genau im richtigen Moment für die hungrigen Wanderer anlieferte und das diese nach der etwa dreistündigen Tour dankend annahmen. Die letzte Etappe führte zum Truppenübungsplatzmuseum, wo die Meißendorfer von dessen Betreuer Colin eine kurze Führung bekamen und zum gegenüberliegenden Gebäude des „Vereins Historischer Feuerwehrfahrzeuge und -geräte der Stadt Bergen“, in dem sie vom Vorsitzenden Burckhardt Dau unter anderem über TLF 15, DL, Handdruckspritze und mechanische Leitern im Museum informiert wurden. Danach ging es zum Ausklang des gelungenen Tages mit einem Fahrdienst ins Feuerwehrhaus in Meißendorf zurück.