Kuppeln will gelernt sein

Wenn die Jugendfeuerwehr das Kuppeln übt, dann sind damit nicht die zwischenmenschlichen Kontakte gemeint, vielmehr werden sogenannte Saugschläuche gekuppelt, um damit Wasser aus einem Teich oder Fluss für das Löschen von Bränden zu holen. Unsere Jugendfeuerwehr, die im Übrigen erfreulich viele Neuzugänge hat, übte vor kurzem die Wasserentnahme aus dem offenen Gewässer. Mit viel Eifer waren alle dabei, als die älteren den jüngeren die ganzen Fachbegriffe erklärten. Jetzt wissen auch die Kleinen, warum man einen Saugkorb braucht und wozu man die Ventilleine braucht: damit keine Steine und anderen Fremdkörper in die Pumpe kommen und um das Wasser wieder ins Gewässer abzulassen, bevor man wieder abkuppelt. Knifflig wurde es bei den Knoten, die Saugleitung muss nämlich nämlich mit dem „Mastwurf“ gesichert werden, falls sich doch einmal eine Kupplung löst. Als das alles zur Zufriedenheit der beiden Übungsleiter Regina Radom und Kjell Petersen erledigt worden war, durften sich die Kinder und Jugendlichen in der Eisdiele in Winsen zur Belohnung noch ein Eis aussuchen – was sicherlich die Motivation beim nächsten Kuppeln und Knoten erhöht.