Rettungsübung auf dem Campingplatz Hüttensee


Zur großen „AGT-Übung“ trafen wir uns dieses Mal auf dem Campingplatz Hüttensee. Damit unsere Atemschutzgeräte-Träger im Ernstfall auch einsetzbar sind, müssen sie einige Anforderungen erfüllen: Nach der Grundausbildung müssen sie regelmäßig ihre Einsatztauglichkeit in einer arbeitsmedizinischen Untersuchung überprüfen lassen und einmal im Jahr eine Übungstrecke bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale FTZ in Hambühren absolvieren. In der Praxis werden wir bei unseren Übungsdiensten, die immer eine real mögliche Lage nachstellen, regelmäßig im AGT-Einsatz geschult.

Damit möglichst viele von uns zum Zuge kamen, galt es dieses Mal gleich vier vermisste Personen (lebensgroße schwere Puppen) aus einem völlig verqualmten Boots-Schuppen zu retten. In Trupps bestehend aus zwei Leuten gehen wir in den brennenden Schuppen, ein weiterer Sicherungstrupp muss immer bereit stehen und der Luftvorrat unserer Geräte wird durch die Atemschutz-Überwachung ständig abgefragt. Wir konnten alle vier Personen zügig aus dem brennenden Gebäude retten, während unsere Kameradinnen und Kameraden draußen die Wasserzufuhr sicherstellten, die Personen nach der Rettung weiter versorgten und in die Hände der Rettungskräfte gaben und das Ausbreiten des Brandes auf andere Gebäude verhinderten. Zum Abschluss der Übung luden uns der Campingplatzbesitzer Erwin Zieger und seine Frau noch auf ein Steak vom Grill ein. Vielen Dank an dieser Stelle!