Atemschutzüberwachung

Wenn unsere Kameradinnen und Kameraden in ein brennendes Haus müssen oder bei einem Flächenbrand im Rauch stehen, dann tun sie das „unter Atemschutz“. Das bedeutet, sie haben eine gasdichte Maske auf, die schädliche Rauchgase abhält. Doch die Luft aus der Flasche hält nicht ewig, maximal eine halbe Stunde können die Atemschutzgeräteträger damit arbeiten und nach dem Brandherd schauen, vermisste Personen suchen und den Brand löschen. Damit ihnen dabei nichts passiert, haben sie regelmäßig Funkkontakt mit der „Atemschutzüberwachung“. Diese fragt z. B. den Anfangsdruck beim Beginn des Einsatzes und den Druck am Eintreffen am Einsatzziel ab, berechnet die Einsatzzeit und gibt dem Trupp bestehend aus zwei Einsatzkräften ggf. das Rückzugssignal wenn notwendig oder schickt den bereitstehenden Sicherheitstrupp als Rettungstrupp los.

Damit dies alles im Einsatzfall auch reibungslos klappt, üben wir das im Winter regelmäßig „im Trockenen“ in Theorie und Praxis. Unsere Ausbilder Michael Bauer und Regina Radom ließen uns in kleinen Gruppen z. B. einen Zimmerbrand im Obergeschoß eines Einfamilienhauses oder eine Brandbekämpfung von außen bei einem ausgedehnten Altstadtbrand nachstellen und die Atemschutzüberwachung üben.